Türschlösser

Wie viel Türschlösser an Haustüren wert sind, merken die meisten Menschen erst, wenn Ihre Wohnung ausgeraubt wurde. Denn der weitaus größte Teil aller Wohnungseinbrüche erfolgt zum einen tagsüber und zum anderen durch die Wohnungstüre. 

Die Annahme, das Einbrüche meistens nachts und durch Fenster erfolgen ist schlichtweg falsch, denn die Diebe machen es sich zunutze, das in Deutschland sehr viele Singles und Paare leben, die den größten Teil des Tages nicht in der Wohnung sind, sondern an ihrem Arbeitsplatz. Für einen geschickten Einbrecher ist es dann eine Sache von Sekunden, die meist zu schwach ausgelegten Türschlösser zu knacken und sich zu bedienen.

Die meisten Türen sind kein Problem für Einbrecher

Normale Türschlösser besitzen in der Regel nur einen Schließbolzen und einen Schnappriegel, wobei auch hier dem Einbrecher quasi Hilfestellung gegeben wird, weil viele Menschen ihre Eingangstüre nur zuziehen und dann lediglich der Schnappriegel die Tür sichert. Eine solch „gesicherte“ Türe wird sogar von einem Laien in wenigen Sekunden geknackt.Wie das mithilfe eines Federstahls zu bewerkstelligen ist, kann im Internet nachgelesen werden.

Gute Türschlösser haben mehr als einen Schließbbolzen

Gute Türschlösser haben mehr als einen Schließbbolzen

Sollte jemand den Selbstversuch wagen und es, wie oft im Fernsehen gezeigt, mit der eigenen Kreditkarte versuchen, kann er oder sie gleich eine neue bei der Bank bestellen. Das klappt nicht. Soviel zu Haustüren, die nur zugezogen werden. Ein Selbstbedienungsladen für Einbrecher.

Zeit ist der wichtigste Faktor

Wirklich sichere Türschlösser weisen einige Merkmale aus, die es dem Einbrecher schwer machen und das ist der wichtigste Faktor. Je länger ein Dieb benötigt, um die Türe zu öffnen, umso eher wird er sein Vorhaben aufgeben. Natürlich ist eine Eingangstüre vor wirklich brachialer Gewalt kaum gefeit und benötigt schon sehr aufwendige Maßnahmen um ein Eindringen zu verhindern.

Die meisten Einbrecher wollen aber lediglich schnell hinein und möglichst schnell wieder hinaus. Ein Profi wird sich keine Minute mit der Eingangstüre beschäftigen. Wenn es in dieser Zeit nicht geschafft ist, die Türe aufzubrechen, geben die Einbrecher in der Regel auf.

Gute Türschlösser sind zum einen von außen nicht mit der Zange greifbar, der Schließzylinder steht nicht über der Abdeckung. Das Schloss selbst besteht aus Stahl der DIN-Norm 18251 und besitzt einen Schlüssel, der nicht einfach nachgemacht werden kann und darf und das wohl wichtigste Merkmal guter Türschlösser sind Mehrfachverriegelungen. Das beinhaltet mindestens drei Haltebolzen, idealerweise oben, unten und in der Mitte der zu öffnenden Türseite. Ein Einbrecher nutzt gerne die Hebelkraft eines Stemmeisens, das oben oder unten angesetzt wird. Wenn das scheitert, hat der Dieb Zeit verloren.

Natürlich sollten neben guten Türschlössern auch gute und massive Türen und Türzargen für die eigene Sicherheit verwendet werden. Das beruhigt sowohl nachts wie auch tagsüber am Arbeitsplatz.

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